Reisebericht Namibia – Elefantenansturm im Caprivi

Reisebericht Namibia – Elefantenansturm im Caprivi

Botswana, Namibia

Große Überraschung auf der TARUK Namibia-Reise Kaoko-Caprivi

 

Lesen Sie einen Reisebericht Namibia über die Rundreise Kaoko-Caprivi von dem TARUK-Gast Lucia Wadel. Sie begab sich mit TARUK im Oktober und November 2015 auf die einmalige Namibia-Botswana-Kombination und durfte ein paar ganz besondere Reiseerfahrungen machen:

Unsere Reisegruppe bestand aus insgesamt neun Teilnehmern, mit unserem Reiseleiter Daniel Khomob waren wir somit 10 Personen. Von Anfang an waren wir eine super harmonische und manchmal auch etwas verrückte Gruppe.

Jeder Tag hielt für uns eine neue Überraschung bereit. Ein Highlight jagte das nächste.

Mein schönstes Erlebnis war am 12. Tag unserer Reise.

Wir übernachteten in der luxuriösen „Nambwa Logde“ direkt im Mashi Naturschutzgebiet, welches zum Bwabwata Nationalpark gehört. Die Lodge besteht aus Gästezelten, welche in die Baumkronen gebaut sind und durch erhöht gelegene Holzgehwege miteinander verbunden sind. Nach einer Nacht mit einem seltsamen Geräusch – hat sich ein Flusspferd in den Fluss plumpsen lassen? – machte ich mir zuerst einen Kaffee und setzte mich draußen vor das Zelt. Bewaffnet mit meinem Fotoapparat konnte ich den Sonnenaufgang, den Fluss und sogar einen kleinen Affen fotografieren, der über mir auf dem Baum herumkletterte. Leider ist mir der Name des Affen entfallen; es war aber kein Pavian.

So könnte jeder Tag beginnen!

Beim gemeinsamen Gruppenfrühstück herrschte wie immer sehr gute Laune. Als Programmpunkt stand dann ein morgendlicher Besuch im Dorf der „Mafwe“ an. Der Mittag stand uns zur freien Verfügung. Am späten Nachmittag trafen wir uns alle wieder am Hauptzelt an der Feuerstelle und waren bereit für weitere Taten. Im offenen Geländewagen, begleitet von einem Ranger der Lodge, starteten wir eine Pirschfahrt in den Susuwe Nationalpark.

Da ahnten wir noch nicht, was uns erwarten würde.

Irgendwann hielten wir in der freien Natur an. Wir stiegen an der linken Seite des Wagens aus und sahen in einiger Entfernung ein natürliches Wassserloch. Von Tieren war aber weit und breit nichts zu sehen. Es war eine angenehme Stille. Daniel und der Ranger hatten inzwischen vor dem Geländewagen Getränke und Knabbergebäck für den Sundowner vorbereitet. Wir nahmen unsere Getränke und schauten in Richtung Sonnenuntergang.

Und ganz plötzlich aus dem Nichts kamen sie.

Elefanten im Caprivi Susuwe Nationalpark. TARUK Namibia Reise Kaoko-Caprivi

Stille herrscht als die Elefanten kommen. Bild: Lucia Wadel TARUK Teilnehmerin Namibia Reise Kaoko-Caprivi

Elefanten im Caprivi…

Kleine Schatten, die immer größer wurden. Elefanten! Viele Elefanten! Herden von Elefanten!

Es sah atemberaubend aus, wie diese aus dem Sonnenuntergang auf uns zukamen. Es hatte nichts Bedrohliches – es hatte etwas Majestätisches.Und wir staunten, fotografierten und wurden immer leiser und andächtiger. Die Elefanten kamen immer näher.

Elefanten im Susuwe Nationalpark TARUK Nambia Reise Kaoko-Caprivi

Die Elefanten ziehen vorbei. Bild: Lucia Wadel TARUK Teilnehmerin Namibia Reise Kaoko-Caprivi

Sie beachteten uns nicht, sondern zogen still an uns vorbei. Einige hinter uns bzw. unserem Wagen, die anderen vor uns durchs Wasserloch. Manche hielten am Wasserloch an, um zu trinken und spazierten dann weiter.

Insgesamt waren es schätzungsweise 250 Elefanten, mindestens, gefühlt waren es wesentlich mehr …… und wir waren mittendrin.

Boah! Diese Situation, diese Gefühle: unbeschreibbar.

Eine Elefantendame am Wasserloch reagierte wegen ihres Jungen etwas ungehalten. Obwohl nicht wirklich eine Gefahr bestand, meinte Daniel, wir sollten uns langsam bewegend mit dem Rücken an den Wagen stellen und hektische Bewegungen vermeiden.

Elefanten am Wasserloch im Susuwe Nationalpark TARUK Namibia Reise Kaoko-Caprivi

Elefanten am Wasserloch im Susuwe Nationalpark. Bild: Lucia Wadel TARUK Teilnehmerin Namibia Reise Kaoko-Caprivi

So sinnvoll der Rat war, war es eine reine Vorsichtsmaßnahme! Die Elefanten nahmen scheinbar keinerlei Notiz von uns.

Obwohl unser Reiseleiter Daniel der mit Abstand jüngste in unserer Gruppe war, befolgten wir selbstverständlich seine Anweisungen. Wir respektierten ihn und sein Wissen über die Natur seiner Heimat. Außerdem  war ja “unser Chef”, ganz besonders galt das draußen bei einer Pirschfahrt im offenen Geländewagen. So standen wir schließlich wie die Zinnsoldaten ganz ruhig, ohne uns zu bewegen mit dem Rücken am Geländewagen und beobachteten alles, was um uns herum geschah. Wir waren ergriffen vor unfassbarem Glück und hatten natürlich Respekt vor diesen stolzen Tieren.

Und die Elefanten?

Sie zogen weiter und gingen gemächlich an uns vorbei; vor und hinter uns. Auch die Elefantendame setzte sich beruhigt mit ihrem Jungen wieder in Bewegung.

Elefant mit Baby im Susuwe Nationalpark. TARUK Namibia Reise Kaoko-Caprivi

Eine Elefantendame mit ihrem Baby im Susuwe Nationalpark. Bild: Lucia Wadel TARUK Namibia Reise Kaoko-Caprivi

Das alles war so ergreifend, so phantastisch, so einzigartig und irgendwie auch unwirklich.

Dieses besondere Reiseerlebnis, die Elefanten zu sehen, werde ich NIEMALS vergessen.

TARUK Kundin im Caprivi. TARUK Namibia Reise Kaoko-Caprivi

TARUK Teilnehmerin Lucia Wadel vor den Elefanten im Caprivi. Ein einzigartiges Erlebnis, so eine große Elefantenherde zu sehen.

Noch auf der Rückfahrt zur Lodge waren wir von den Elefanten überwältigt. Irgendwie konnten wir noch nicht wirklich fassen, was wir da erlebt hatten. Jeder aus unserer kleinen Reisegruppe war mit sich beschäftigt und versuchte in Gedanken versunken, diese einmalige Begegnung zu begreifen.

Beim Abendessen sah das dann schon anders aus. Jetzt redeten alle durcheinander und jeder schwärmte von diesem ganz besonderen Erlebnis. Es ist nachvollziehbar, dass es in dieser Nacht etwas später wurde. Gegen Ende des Abends stand für uns alle fest: Noch mehr Afrika kann es nicht geben!

Damit war die Afrika-Erlebnisse aber nicht vorbei. Wie schon anfangs erwähnt, gab es auf unserer Namibia Reise jeden Tag etwas Neues zu sehen und zu entdecken.

Immer wieder nach Afrika reisen.

Und weil es so schön war, habe ich diese Kaoko-Caprivi im nächsten Jahr gleich wieder gebucht. Einige Menschen in meiner Umgebung finden das merkwürdig: die gleiche Reise nochmal?

Ja!  Denn in Afrika gibt es nicht wirklich eine Wiederholung.

Afrika lebt und täglich gibt es etwas Neues zu sehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich diese tolle verrückte Gruppe vermissen. Aber Afrika wird mich sicherlich auch in diesem Jahr wieder so faszinieren und in den Bann ziehen, dass ich jeden einzelnen Tag genießen werde. Der verrückten Gruppe werde ich dann Bericht erstatten – diesen Auftrag haben sie mir mit auf den nochmaligen Weg der Kaoko-Caprivi gegeben.

Das einzige was für mich eine Wiederholung ist, ist die Tatsache dass ich nun im 3. Jahr in Folge mit TARUK nach Afrika reise.

Aus meiner Sicht und nach meiner Reiseerfahrung stimmt bei TARUK nunmal das Gesamtpaket: Die Beratung vor der Reise, die Unterkünfte/Verpflegung in Afrika, die gut ausgebildeten Reiseleiter, nicht unwichtig auch die guten Fahrzeuge und und und … Einfach alles!

Lucia Wadel, TARUK Teilnehmerin der Namibia Reise Kaoko-Caprivi im Oktober/November 2015

Kaoko-Caprivi

Bei der Rundreise Kaoko-Caprivi sehen Sie die schönsten Seiten von Namibia und Botswana in einer harmonisch abgestimmten Tour. Das Kaokoveld und der tierreiche Caprivi-Streifen sind aber nur zwei Bestandteile dieser umfangreichen Reise. Eigentlich müsste die Reise “Namib-Kaoko-Etosha-Caprivi-Victoria Falls-Okavango-Kalahari” heißen.

Denn die Reise beginnt mit dem legendären Dünenmeer Sossusvlei. Abseits üblicher Routen geht es weiter ins abgeschiedene Kaokoveld, durch den gesamten Etosha Park und den Caprivi zum Chobe Nationalpark sowie an die Victoria Falls. Nach einer Pirschfahrt ins Moremi Wildreservat im Okavango Delta schließt sich der Kreis bei den San in der Kalahari, bevor Sie wieder Kurs auf Windhoek nehmen.

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