TARUK Klassenzimmer in Botswana

TARUK Klassenzimmer in Botswana

Den Menschen in Botswana eine berufliche Perspektive geben, mit der sie ihr Leben langfristig verbessern. Und den TARUK-Gästen perfekt ausgebildete deutschsprachige Reiseleiter auf den Botswana Rundreisen bieten: Das ist das Ziel des neuesten Bildungsprojekts, das der Kleingruppenspezialist in Maun ins Leben gerufen hat.

Die fernen Länder und fremden Kulturen dieser Welt zu entdecken und die Lebensweise der Einheimischen zu verstehen, ist der Anspruch jeder TARUK-Reise. Darum wird jede Tour von einem Reiseleiter begleitet, der den Wissbegierigen die Geheimnisse und Besonderheiten seiner Heimat auf Deutsch näherbringt.

Nicht anders verhält es sich in Botswana. In dem Land voller Wunder wachsen die Kinder zweisprachig mit Setswana und Englisch auf. Damit stehen den heranwachsenden Motswana viele Berufsmöglichkeiten offen, aber eben nicht alle. Deutschsprachige Urlauber machen einen großen Anteil der Touristen in Botswana aus. Um diese Chance auf einen sicheren Job zu fördern, hat TARUK in Maun ein Bildungsprojekt gestartet, das Deutschkurse für ausgebildete botswanische Reiseleiter durchführt. Denn Deutsch wird in der Schule nicht unterrichtet und den Besuch einer Universität können sich nur wenige Motswana leisten.

Faires Bildungsprojekt, das Türen in Botswana öffnet

In einem Land, in dem die Arbeitslosigkeit aktuell bei fast 19 % liegt, öffnet der Fernreisen-Spezialist ganz neue berufliche Perspektiven. Die TARUK-Philosophie setzt schon immer auf einen möglichst engen Kontakt zu den Einheimischen, um den Gästen einen intensiven Blick hinter die Kulissen des Landes werfen zu lassen. Auch die kleinen, privat geführten Unterkünfte, die fast ausschließlich auf den Botswana Rundreisen genutzt werden, fördern die lokalen Arbeitsplätze und unterstützen die regionale Wirtschaft.

Ein Teilnehmer des TARUK-Deutschkurses an der Tafel.

Im Februar dieses Jahres hat der erste Teil des Deutschkurses angefangen. Die insgesamt acht Teilnehmer sind englischsprachige Reiseleiter aus Botswana, die hochmotiviert die außergewöhnliche Chance der Weiterbildung ergreifen. Unterrichtet werden sie von Joleen du Plessis. Die gebürtige Namibierin ist eine erfahrene Reiseleiterin und hat zusätzlich eine Fremdsprachenausbildung speziell für den Tourismusbereich absolviert. Eine kompetentere Lehrerin könnten sich die angehenden TARUK-Reiseleiter nicht wünschen.

Schwitzen auf der Schulbank und lernen in der Wildnis

Die Inhalte, die vermittelt werden, sind den professionellen Guides bekannt, aber eben auf Englisch. Um die erlernte Theorie auch in der Praxis anzuwenden, werden die Reiseleiter von April bis Oktober bei den deutschen Reisegruppen von TARUK als zusätzliche Begleiter dabei sein. Denn Sprachen lernt man bekanntlich am besten, indem man sie anwendet.

Trotzdem müssen die jungen Männer im November wieder die Schulbank drücken. Ist dieser zweite theoretische Teil absolviert, haben es Joleens Schützlinge geschafft und ihre ersten eigenen, vollständig auf deutsch geführten Botswana Rundreisen erwarten sie im Jahr 2019.

TARUK bietet echte berufliche Perspektiven

TARUK-Gründer Johannes Haape und Produktleiterin Eva Gengenbach ist es wichtig, den Menschen vor Ort eine Ausbildung zu garantieren, die sie ihr gesamtes Berufsleben gebrauchen können. „Natürlich profitiert TARUK auch von dem Projekt“, sagt Johannes Haape, „wir möchten gut ausgebildete Reiseleiter, die unsere Gäste für ihr Land begeistern können.“ Außerdem werde den Motswana mit ihrem Job die Gelegenheit gegeben, ihr eigenes, stolzes Land und dessen Reichtümer zu repräsentieren.

Für den TARUK-Deutschkurs wurde ein spezielles Buch erstellt, mit dem die Reiseleiter das für Rundreisen benötigte spezielle Deutsch lernen.

Für den TARUK-Deutschkurs wurde ein spezielles Buch erstellt, mit dem die Reiseleiter das für Rundreisen benötigte spezielle Deutsch lernen.

Dass der Kleingruppenspezialist aus Brandenburg absolut fair mit den Deutschschülern umgeht, ist Eva Gengenbach besonders wichtig: „Wir finanzieren die komplette Ausbildung der Teilnehmer, bezahlen das Gehalt und die Unterkunft von Joleen, die Mittagessen sowie alle Unterrichtsmaterialien“, sagt die Initiatorin des Pilotprojekts. Unterstützt und gefördert wird TARUK dabei vom Botswana Wildlife Training Institute.

Nach dem Kurs könnten alle Teilnehmer frei entscheiden, was sie mit ihren neuen Kenntnissen anfingen. Natürlich hoffe sie, dass die Guides nach dem Kurs auch als Reiseleiter für TARUK tätig sein werden, aber Zwänge, vertragliche Bindungen oder Ähnliches gebe es bei TARUK nicht. „Und wenn sie uns einmal kennengelernt haben und wissen für welche Werte und Reisearten TARUK steht, werden sie nur noch für uns fahren wollen“, fügt Eva Gengenbach augenzwinkernd hinzu.

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