Himmels-Phänomen: Besondere Sicht in Asien und Australien

Himmels-Phänomen: Besondere Sicht in Asien und Australien

Supermond, Blauer Mond und Blutmond in einer Nacht

Am heutigen letzten Januartag erlebt die Welt eine Besonderheit am Himmel. Genaugenommen sind es nicht eine, sondern gleich drei bemerkenswerte Erscheinungen. In Mitteleuropa wird der Ausnahme-Mond wenn überhaupt in der Nacht zu sehen sein. Besonders gute Sicht auf das Himmels-Phänomen gibt es in Australien und Asien.

TARUK-Gäste, die sich gerade auf einer Rundreise in Asien, Australien oder Neuseeland aufhalten, haben gleich doppelten Grund zur Freude. Neben den vielen Eindrücken und Erlebnissen, die so eine Traumreise bereit hält, können heute gleich drei außergewöhnliche Ereignisse am Himmel beobachtet werden. Die Super-Blau-Blutmond-Finsternis. Der Begriff ist zwar astronomisch nicht astrein, aber er beschreibt die Merkmale, die heute zu sehen sein werden, sehr treffend. Aber was genau verbirgt sich eigentlich dahinter?

Im südlichen Afrika wird die Mondfinsternis zwar auch nciht viel besser zu sehen sein, als in Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber die nächste totale Mondfinsternis am 27. Juli 2018 wird auch hier zu sehen sein.

Im südlichen Afrika wird das Himmelsphänomen zwar auch nicht viel besser zu sehen sein als in Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber die nächste totale Mondfinsternis am 27. Juli 2018 wird auch in Europa und Afrika ein Ereignis.

Heller, größer, näher – besondere Mondnacht in Vietnam

Zur Zeit befindet sich eine TARUK-Reisegruppe in Vietnam und Kambodscha auf der Reise Zauber des Mekong. Nehmen wir die Super-Blau-Blutmond-Finsternis, die die TARUK-Gäste in Asien und Australien heute beobachten können, einmal auseinander. Der Supermond heißt so, weil der Erdtrabant für uns riesig wirkt. Das liegt daran, das der Mond der Erde auf seiner elliptischen Bahn so nah ist wie sonst nie – über 30.000 Kilometer näher als im Durchschnitt. Darum wirkt er ein Siebtel größer und scheint 30 Prozent heller als andere Vollmonde. „Blau“ scheint der Mond zwar nicht, die Bezeichnung rührt von der Seltenheit her, mit der zwei Vollmonde in einem Monat zu sehen sind.

Es gibt im Januar zwei Vollmonde, am heutigen 31. Januar ist bereits der zweite. Da das nur alle zwei bis drei Jahre vorkommt, wurde der Ausdruck „Blauer Mond“ in Anlehnung an die Redewendung „once in a blue moon“ angelehnt. Die englische Redensart ist vergleichbar mit dem deutschen Spruch „einmal alle Jubeljahre“.

Die Bezeichnung „Blutmond“ ist sicherlich die gebräuchlichste. Da der Erdsatellit in kupferfarbenem Licht erstrahlt, hat sich der Begriff Blutmond durchgesetzt. Wenn sich die Erde zwischen Mond und Sonne schiebt und diesen dadurch komplett verdunkelt, spricht man von einer totalen Finsternis. Sonnenlicht kommt beim Mond trotzdem an, denn es befindet sich in der Atmosphäre und wird durch Staub oder andere Partikel gestreut – vor allem das kurzwellige Blau. Da Rot und Orange größere Wellenlängen haben, werden sie weniger gestreut. Das ist das Geheimnis des Blutmondes. Dass alle drei Eigenschaften gleichzeitig auftreten, ist übrigens äußerst selten. Diese Besonderheit trat das letzte Mal am 31. März 1866 auf, ist also über 150 Jahre her.

Nächste totale Mondfinsternis auch in Deutschland zu sehen

In Deutschland ist von der heutigen Mondfinsternis wenig zu sehen. Wenn es bei uns dunkel genug ist, ist die eigentliche Finsternis längst vorbei. Einen besonders großen Vollmond können aber auch Menschen im deutschsprachigen Raum beobachten, zumindest dort, wo sich die Wolken verzogen haben. Doch lange müssen wir nicht warten, denn die nächste totale Mondfinsternis ist bereits am 27. Juli 2018. Dann können auch wir das Spektakel miterleben, bei dem sich die Erde das nächste Mal zwischen Sonne und Mond schiebt.

Pin It on Pinterest